German Danish English French Italian Norwegian Polish Russian Spanish Swedish

Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929

Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929
Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929 Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929 Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929 Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929 Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929 Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929 Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929 Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929 Nach Peter Paul Rubens - Die Geißblattlaube. Datiert 1929

Öl auf Leinwand. Guter originaler Zustand. Signatur: „A. Dill cop. 1929“

Provenienz: Ein Herrenhaus in Schleswig-Holstein.

Werk:

Das Doppelporträt „Rubens und Isabella Brant in der Geißblattlaube“ oder kurz „Die Geißblattlaube“ ist ein barockes Ölgemälde des flämischen Kunstmalers Peter Paul Rubens, das um 1609 entstanden ist. Es stellt den Künstler sowie seine damalige Verlobte Isabella Brant (1591–1626) nah nebeneinander im Freien sitzend als Liebespaar dar. Das bei Antwerpen entstandene Bild ist mit Ölfarben auf Leinwand gemalt und auf Eichenholz aufgezogen.

Rubens malte das Bild wahrscheinlich als Hochzeitsgeschenk für seine Schwiegermutter, eine Antwerpener Patrizierin. Die Hochzeit fand am 3. Oktober 1609 in der St.-Michael-Kirche in Antwerpen statt, Brant war Rubens’ erste Frau.

Das Gemälde mit der Inventar-Nr. 334 hängt in der Alten Pinakothek in München im Rubenssaal im 1. Obergeschoss als Teil der Dauerausstellung.

Künstler:

Peter Paul Rubens (geboren 28. Juni 1577 in Siegen, gestorben 30. Mai 1640 in Antwerpen) ist ein flämischer Maler des Barock. Er gilt als der einflussreichste Künstler der flämischen Barocktradition. Rubens' kunstvolle Bildkompositionen verweisen auf gelehrte Aspekte der klassischen und christlichen Geschichte. Sein einzigartiger und äußerst beliebter Barockstil betonte Bewegung, Farbe und Sinnlichkeit, was dem unmittelbaren, dramatischen Kunststil der Gegenreformation folgte. Rubens hat sich auf Altarbilder, Porträts, Landschaften und Historienbilder mit mythologischen und allegorischen Motiven spezialisiert.

Rubens betrieb nicht nur ein großes Atelier in Antwerpen, das Gemälde produzierte, die bei Adligen und Kunstsammlern in ganz Europa beliebt waren, sondern war ebenso ein klassisch ausgebildeter, humanistischer Gelehrter und Diplomat, der sowohl von Philipp IV. von Spanien als auch von Karl I. von England zum Ritter geschlagen wurde. Rubens war ein produktiver Künstler: Der Katalog seiner Werke enthält 1.403 Werke, die ihm direkt zugeordnet werden können.

Seine Auftragsarbeiten waren meist Historienbilder, die religiöse und mythologische Themen umfassten, sowie Jagdszenen. Er malte Porträts, vor allem von Freunden, und Selbstporträts, und in späteren Jahren malte er mehrere Landschaften. Rubens entwarf Wandteppiche und Drucke sowie sein eigenes Haus.

Seine Zeichnungen sind sehr eindringlich und ohne große Details. Er nutzte auch Ölskizzen als Vorstudien. Er war einer der letzten großen Künstler, der Holzplatten als Trägermaterial konsequent einsetzte, auch für sehr große Werke. Er nutzte auch Leinwand, besonders wenn die Arbeit über weite Strecken verschickt werden musste.

(Kunsthistoriker Jens J. Reinke, M.A.)

Literatur:

  • Gerlinde Gruber, Jochen Sander, Stefan Weppelmann (Hrsg.): Rubens. Kraft der Verwandlung. München: Hirmer, 2017
  • Nico van Hout: Rubens und sein Vermächtnis. Inspiration für Europa. Leipzig: E.A. Seemann, 2014
  • Günther Meißner, K.G. Saur Verlag (Hrsg.): Allgemeines Künstlerlexikon. Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. München, Leipzig: K.G. Saur, 1996f.

Maße:
Höhe: 197 cm
Breite: 157 cm

 

Möbel Nr.: DL-GEM902
Preis: 5.500,00€
2.500,00€*

* Aktionspreise sind nicht mit weiteren Preisnachlässen kombinierbar und gelten für Stücke im jetzigen Zustand ohne eventuelle Restaurierung.